Abwärme | KWK
Abwärme
Wärme ist Energie. Sie lacht vom Himmel (Solar), sie steckt tief in der Erde (TunnelThermie), und sie entsteht in großen Mengen bei industriellen Prozessen.

Meist wird sie einfach an die Umwelt abgegeben.
Sie verpufft.
Ungenutzt. Sinnlos. Weggeworfenes Geld.
Dabei könnte sie Wohnungen mit Wärme und Warmwasser versorgen, Sportstätten, öffentliche Einrichtungen. Energiecomfort hat gezeigt, wie´s geht.
Ein innovatives Wärmeversorgungsprojekt wurde 2006|2007 im niederösterreichischen Mannswörth ein Ortswärmenetz auf Basis industrieller Abwärme von der nahen OMV Schwechat errichtet. Das Kondensat aus der Raffinerietank-Heizung fällt abhängig von der Außentemperatur - im Winter mehr, im Sommer weniger - an und deckt sich somit mit dem Bedarf an Heizwärme.
Dadurch kann der durchschnittliche Jahreswärmebedarf von Mannswörth fast vollständig aus Abwärme gedeckt werden. Ingesamt werden in der Endausbaustufe etwa 3500 kW Leistung durch Industrieabwärme produziert.
Für das gesamte Projekt werden etwa 500.000 m³ Gas und etwa 27.000 l Heizöl durch die Industrieabwärme im Jahr substituiert, was wiederum eine CO2-Emissions-Verringerung von etwa 920.000 kg pro Jahr ausmacht.
Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)
Eine im nachhaltigen Sinn höchst effiziente Lösung stellt die Kraft-Wärme-Kopplung dar. Sie nützt die Wärme, die bei der Stromerzeugung entsteht, und speist sie in ein Nah- oder Ortswärmenetz ein. Oder wandelt sie ebenfalls in Strom um und verstärkt dadurch die Produktivität der Anlage.

Besonders elegant erscheint die KWK, wenn sie an ein Stromkraftwerk andockt, das mit erneuerbarer Energie arbeitet. Wie geplant bei dem Bio-Ortswärmenetz der Energiecomfort in Oberstaufen | Deutschland.
Die smarte Nutzung einer ohnehin vorhandenen Energie wird statt eines zweiten Biomassekessels den gestiegenen Energiebedarf auf maximal ökonomische und ökologische Weise decken.



GmbH